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Auspuffgasstrahler

(Entlüftungseinrichtungen)

Aufbau:

Einstufiger Auspuffgasstrahler:

  • Gehäuse mit Anschlussflansch(en)
  • Auspuffklappe mit Schalthebel (auch als „Drehschieber” bezeichnet)
  • Treibdüse
  • Fangdüse mit Ausstoßrohr
  • Verbindungsleitung zur Feuerlöschkreiselpumpe mit Schaltventil

Zweistufiger Auspuffgasstrahler:

Aufbau wie einstufiger Auspuffgasstrahler, jedoch

  • 2 Fang- und 2 Treibdüsen
  • Justierschraube

Arbeitsweise:

Einstufiger Auspuffgasstrahler:

  • Beim Betätigen des Schalthebels von „Betrieb” auf „Saugen” wird das Schaltventil in der Entlüftungsleitung geöffnet. Gleichzeitig wird die Auspuffklappe umgelegt und dabei der Auspuff geschlossen
  • Die Verbrennungsgase werden unter Druck in den Gasstrahler geleitet
  • In der Treibdüse werden die Verbrennungsgase beschleunigt und in die Fangdüse geleitet
  • Zwischen Treib- und Fangdüse entsteht ein Unterdruck
  • Die Luft in der Fangdüse wird dabei mitgerissen (Ejektorwirkung)
  • Über die Verbindungsleitung mit der Feuerlöschkreiselpumpe strömt die Luft aus der Kreiselpumpe und der Saugleitung nach, bis aus dem Ausstoßrohr Wasser austritt. Die beste Leistung wird bei ca. drei Viertel der Höchstdrehzahl erreicht

Zweistufiger Auspuffgasstrahler:

Die Verbrennungsgase werden in die zweite Stufe eingeleitet. Dabei wird in der ersten Stufe ein Unterdruck erzeugt. Durch Nachströmen der Umgebungsluft wird der Entlüftungsvorgang in der ersten Stufe unterstützt.

 

Schaltfunktion bei „Automatik”

Heute wird häufig „Automatik” zur Schaltung des Gasstrahlers verwendet. 

Der Druck in der Feuerlöschkreiselpumpe steuert einen Steuerkolben an, der entsprechend die Auspuffklappe und über eine „Schleppgaseinrichtung” auch den Gaszug betätigt. Mindestausgangsdruck von ca. 3 bar ist zu beachten, da sonst der Gasstrahler ständig eingeschaltet bleibt.

Merkblatt "Feuerlöschkreiselpumpen und Entlüftungseinrichtungen"

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