Staatswappen
Headerimage

Höhenmesser (Schätzverfahren für Pumpenabstände)

(Pumpenabstände, Höhenmesser, Reibungsverlust, Höhenunterschied, Wasser, Visierverfahren, Schätzlineal, Einsatzplan, Schätzverfahren)

Schätzverfahren zur Bestimmung von Pumpenabständen:

Beim Einsatz des Höhenmessers wird in den auf der unteren Linie des Schätzlineals dargestellten 5 m Höhenstufen abgeschiebert. Die Längenmessung erfolgt wie beim Visierverfahren. Die Messung mit Höhenmessern kann mit zwei Personen durchgeführt werden (Einsparung von ein bis zwei Personen gegenüber Visierverfahren).

Bei der Anwendung der o. g. Verfahren zur Höhenschätzung kann zusätzlich ein Höhenschnitt des Geländes für die Förderstrecke erstellt werden. Das Geländeprofil kann auf einem einfachen Diagramm dargestellt werden.

  • Kommen beide Büroklammern auf der Skala des Schätzlineals zusammen, ist an dieser Stelle der Förderstrecke eine Pumpe vorzusehen. Durch Zusammenzählen der Teilstriche auf der Skala des Schätzlineals steht die notwendige Anzahl der B-Schläuche fest.
  • Aufstellplatz der Pumpe unter Berücksichtigung der Geländemerkmale festlegen.
  • Die Ermittlung der Pumpenabstände ist solange fortzusetzen, bis das Schutzobjekt/Schutzbereich erreicht ist. Büroklammern am Schätzlineal dazu nach jedem Teilabschnitt der Förderstrecke in die Anfangsstellung bringen.
  • Der Standort der letzten Pumpe muss so nah am Objekt/Bereich sein, dass eine Bewegungsfreiheit für die Strahlrohrstrecke und der erforderliche Druck am Strahlrohr (ca. 6 bar bei Hohlstrahlrohr und ca. 5 bar bei BM-/CM-/DM-Strahlrohr) gesichert sind.
  • Ergebnisse der Ermittlung im Einsatzplan festhalten.

Merkblatt "Wasserförderung über lange Schlauchstrecken"

zurück zur Auswahl