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Pressluftatmer

(Atemschutzausrüstung, Atemgifte, Isoliergeräte, Atemschutzmaske)

von der Umgebung unabhängige Atemschutzgeräte, Pressluftatmer Aufbau:

Bei Pressluftatmern unterscheidet man Normal- und Überdruck-Geräte. Bei Überdruckgeräten erzeugt der Überdruck-Lungenautomat einen Überdruck, der durch das federbelastete Ausatemventil in der Maske gehalten wird. 

Einsatzkurzprüfung:

Die Einsatzkurzprüfung ist durch den Atemschutzgeräteträger durchzuführen

  • vor jedem Gebrauch,
  • nach dem Wechsel der Atemluftflaschen
    (durch den gleichen Atemschutzgeräteträger).

Ablauf:

  • Flaschendruckprüfung
    • Schutzkappe am Lungenautomaten abnehmen,
    • bei Überdruckgeräten Lungenautomat in Bereitschaft schalten,
    • Flaschenventil(e) öffnen,
    • Druck am Manometer ablesen.
    • Mindestdruck
      • 200 bar-Geräte 180 bar,
      • 300 bar-Geräte 270 bar.
  • Hochdruckdichtprüfung
    • Flaschenventil(e) wieder schließen.
    • Manometer bzw. elektronische Anzeige beobachten, angezeigter Druck darf innerhalb einer Minute nicht mehr als 10 bar abfallen
      (Gebrauchsanleitungen der Hersteller beachten).
  • Prüfung der Warneinrichtung
    • Gerät langsam druckentlasten
      (Knopf am Lungenautomaten vorsichtig betätigen),
    • akustisches Warnsignal muss bei 50 bis 60 bar ertönen.

Merkblatt "Atemschutzgeräteträger"

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